
Mein Büro befindet sich in Gräfelfing. Gauting liegt für mich praktisch vor der Haustür und ist sowohl mit der S-Bahn als auch mit dem Auto schnell erreichbar. Deshalb kann die Zusammenarbeit sowohl persönlich vor Ort als auch unkompliziert per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz stattfinden.
Wer bereits eine Website besitzt, steht häufig vor der Frage, ob diese komplett neu erstellt werden muss oder ob eine Überarbeitung der vorhandenen Website ausreicht.
Das Alter einer Website allein ist für mich kein Grund für einen Neubau. Auch eine fünf oder acht Jahre alte Website kann problemlos weiterentwickelt werden, wenn die technische Grundlage noch aktuell und gut gepflegt ist.
Sind WordPress, Theme, Plugins und der verwendete Editor beziehungsweise Page Builder auf einem aktuellen Stand und werden diese Komponenten weiterhin mit Updates versorgt, kann es völlig ausreichen, Inhalte zu aktualisieren und behutsame Verbesserungen am Design vorzunehmen.
Das gilt beispielsweise, wenn sich lediglich die Zusammensetzung des Teams, einzelne Leistungen, Texte oder Kontaktdaten geändert haben.
In meiner Praxis bekomme ich allerdings häufig Websites zu sehen, die seit vielen Jahren – in einzelnen Fällen bis zu 15 Jahre – kaum oder gar nicht gewartet wurden. Dann muss zunächst geprüft werden, ob die vorhandene technische Grundlage überhaupt noch sinnvoll weiterverwendet werden kann.
Ein Neuaufbau kann sinnvoll sein, wenn eine Website über viele Jahre technisch nicht gepflegt wurde, Komponenten nicht mehr unterstützt werden oder bereits technische Schwierigkeiten auftreten.
Ein weiterer häufiger Grund ist eine Website, die auf Smartphones oder Tablets nicht korrekt dargestellt wird. Im Fachjargon spricht man davon, dass eine solche Website nicht „responsive“ ist.
Eine nicht-responsive Website lässt sich theoretisch nachträglich für Smartphones und Tablets optimieren. Bei sehr alten Websites kann der dafür notwendige technische Aufwand jedoch so groß sein, dass ein neues Theme oder gleich ein kompletter Neuaufbau die sinnvollere Lösung ist.
Tatsächlich hatte ich bisher noch nie den Fall, dass ich einem Kunden sagen musste: „Das könnte ich zwar reparieren, aber wirtschaftlich lohnt sich die Reparatur nicht mehr.“
Die Websites, die mir in einem entsprechend schlechten Zustand übergeben wurden, waren technisch meist bereits so stark veraltet, dass sich diese Abwägung praktisch gar nicht mehr stellte. Ein Neuaufbau war eindeutig die sinnvollere Lösung – auch wenn dem Kunden die Optik seiner alten Website eigentlich noch gefiel.
Die Übernahme vorhandener Texte stellt meistens kein Problem dar, sofern die Inhalte noch aktuell, fehlerfrei und gut lesbar sind.
Bei Bildern kommt es darauf an, ob die ursprünglichen Bilddateien noch vorhanden sind. Stehen die hochauflösenden Originalfotos zur Verfügung, können sie meistens auch für die neue Website verwendet, neu zugeschnitten und für die benötigten Bildgrößen optimiert werden.
Schwieriger wird es, wenn nur noch die bereits für die alte Website verkleinerten oder zugeschnittenen Dateien vorhanden sind. Für das neue Design können ein anderes Seitenverhältnis oder eine höhere Auflösung erforderlich sein. Dann sind die vorhandenen Dateien unter Umständen nicht mehr geeignet.
Es lohnt sich deshalb, die unbearbeiteten Originalfotos einer Website dauerhaft aufzubewahren.
Grundsätzlich hat fast jedes Unternehmen bereits ein Corporate Design. Dazu gehören beispielsweise Logo, Farben und Schriften. Auch die Website sollte sich in dieses Erscheinungsbild einfügen.
Eine neue Website bedeutet deshalb keineswegs automatisch ein komplett neues Design. Gefallen dem Kunden sein bisheriges Logo und seine Farbwelt, können diese selbstverständlich übernommen werden. Die Website kann technisch vollständig neu aufgebaut werden und trotzdem den vertrauten Charakter des Unternehmens behalten.
Selbst wenn als Grundlage lediglich ein Logo vorhanden ist, lässt sich die Gestaltung der Website farblich und stilistisch daran ausrichten.
Existiert noch kein Logo oder einheitliches Erscheinungsbild, sollte zumindest geklärt werden, welche gestalterische Richtung das Unternehmen künftig verfolgen möchte. Eine Website lässt sich zwar auch ohne klassisches Logo erstellen, ein geklärtes Erscheinungsbild erleichtert aber eine einheitliche Gestaltung.
Nicht für jede Website ist WordPress zwingend die beste Lösung.
Ein Homepage-Baukasten kann sinnvoll sein, wenn ein Kunde vor allem Geld sparen möchte, nur eine kleine Website benötigt und bei der Gestaltung flexibel ist.
Wenn dagegen konkrete Designwünsche umgesetzt werden sollen oder bestehende Corporate-Design-Richtlinien möglichst genau eingehalten werden müssen, bevorzuge ich WordPress. Damit habe ich wesentlich mehr Möglichkeiten, individuelle Gestaltungswünsche umzusetzen.
Eine Besonderheit sind kleine Onlineshops. Für einen kleinen und unkomplizierten Shop empfehle ich häufig Jimdo statt WordPress mit WooCommerce. Mit „klein“ meine ich dabei als Größenordnung einen Shop mit maximal etwa 100 Artikeln und ohne außergewöhnliche technische Anforderungen.
WooCommerce bietet sehr viele Möglichkeiten, ist dadurch aber auch erheblich komplexer. Für einen Betreiber, der seinen überschaubaren Shop später möglichst einfach selbst pflegen möchte, kann ein Jimdo-Shop deshalb die praktischere Lösung sein.
Grundsätzlich ja. Nach einer entsprechenden Schulung können meine Kunden beispielsweise Texte austauschen, Bilder ändern oder andere kleinere inhaltliche Anpassungen selbst vornehmen.
Meine Erfahrung ist allerdings: Wer seine WordPress-Website regelmäßig selbst bearbeitet, kommt damit meist gut zurecht. Wer dagegen nur einmal im Jahr einen Text oder ein Bild ändern möchte, hat bis dahin häufig wieder vergessen, wie das Backend funktioniert.
Deshalb empfehle ich Kunden, die ihre Website selbst pflegen möchten, sich wenigstens einmal im Monat mit dem WordPress-Backend zu beschäftigen.
Wer nur ein- oder zweimal im Jahr Änderungen benötigt, ist meiner Meinung nach häufig besser beraten, diese Änderungen von mir durchführen zu lassen. Die dafür benötigte Arbeitszeit kann geringer sein als die Zeit, die der Kunde benötigt, um sich jedes Mal wieder neu in die Bedienung seiner Website einzuarbeiten.
Am liebsten kläre ich die wesentlichen Grundlagen in einem persönlichen Gespräch von etwa ein bis eineinhalb Stunden.
Dabei besprechen wir unter anderem, welche Inhalte benötigt werden, welche Funktionen die neue Website haben soll und welche gestalterischen Vorstellungen bestehen.
Üblicherweise vereinbare ich mit meinen Kunden, dass sie mir die Texte liefern. Bei der Auswahl und Verwendung von Bildern mache ich entsprechende Vorschläge. Auf Wunsch kann die Texterstellung auch von professionellen Textern übernommen werden. Dies erhöht allerdings die Kosten der Website.
Auf Grundlage dieses Gesprächs erstelle ich mein Angebot. Nach dessen Annahme beginne ich mit der Umsetzung.
Besitzt der Kunde bereits eine Website, bleibt diese während der Neuerstellung online. Die neue Website entsteht zunächst getrennt davon in einer eigenen WordPress-Installation. Besucher sehen deshalb weiterhin die bisherige Website, bis die neue Version fertiggestellt und abgenommen wurde.
Sobald mir die benötigten Texte und Inhalte vorliegen, baue ich die einzelnen Seiten auf. Bereits während der Entwicklung teste ich die Website auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Eine Seite, die auf einem großen Desktop-Monitor gut aussieht, muss schließlich auch auf einem Tablet und Smartphone funktionieren.
Wenn die Website nahezu fertig ist, lasse ich sie zusätzlich von meiner Partnerin kritisch begutachten. Vier Augen sehen mehr als zwei. Ihre Kritikpunkte arbeite ich ein, bevor ich die Website dem Kunden zur abschließenden Beurteilung vorstelle.
Häufig ergeben sich anschließend noch individuelle Änderungswünsche des Kunden. Diese werden von mir eingearbeitet.
Nach der endgültigen Abnahme wird die neue Website veröffentlicht und ersetzt die bisherige Website. Erst danach stelle ich meine Rechnung.
Eine kleine WordPress-Website kann bei mir ungefähr ab 1.000 Euro realisiert werden.
Der endgültige Preis hängt vor allem vom Umfang und den gewünschten Funktionen ab. Soll die Website mehrsprachig werden, rechne ich als Größenordnung mit etwa 1.000 Euro zusätzlich für jede weitere Sprache.
Soll zusätzlich ein Onlineshop mit WooCommerce erstellt werden, kommen ungefähr 2.000 Euro hinzu.
Dies sind Richtwerte. Besondere Funktionen, ein sehr großer Seitenumfang oder andere individuelle Anforderungen können den Preis entsprechend verändern.
Nach meiner Erfahrung dauert die Erstellung einer neuen Website üblicherweise etwa zwei bis drei Monate.
Ein wesentlicher Teil dieses Zeitraums entfällt auf die Erstellung und Abstimmung der Texte sowie auf die Bereitstellung der benötigten Bilder und sonstigen Inhalte. Sobald mir die notwendigen Materialien vorliegen, arbeite ich in der Regel zügig an der Umsetzung weiter.
Selbstverständlich. Die neue Website wird zunächst getrennt von der vorhandenen Website aufgebaut.
Erst wenn der Kunde die neue Website abgenommen hat, wird sie anstelle der bisherigen Website veröffentlicht. Die eigentliche Umstellung lässt sich in der Regel innerhalb weniger Stunden durchführen.
Ja. Nach einer Schulung von etwa ein bis eineinhalb Stunden können meine Kunden viele inhaltliche Änderungen selbst durchführen.
Ich empfehle allerdings, sich regelmäßig – möglichst wenigstens einmal im Monat – mit dem WordPress-Backend zu beschäftigen.
Wer nur ein- oder zweimal im Jahr Änderungen vornehmen möchte, kann diese meiner Erfahrung nach besser von mir erledigen lassen. Nach einem Jahr ist erfahrungsgemäß vieles aus einer Schulung wieder vergessen.
Nein, nicht zwangsläufig. Entscheidend ist weniger das Alter der Website als ihr technischer Zustand.
Sind WordPress, Theme, Plugins und der verwendete Editor beziehungsweise Page Builder aktuell und werden weiterhin gepflegt, kann eine Überarbeitung völlig ausreichen.
Bei einer technisch stark veralteten Website ist dagegen häufig ein Neuaufbau sinnvoller. Texte können dabei vielfach übernommen werden. Bei Bildern ist es hilfreich, wenn noch die unbearbeiteten Originaldateien vorhanden sind.
Bei den Texten funktioniert die eigenständige Pflege meiner Erfahrung nach häufig gut. Schließlich kennen die Inhaber ihr Unternehmen und ihre Leistungen am besten. Besonders hilfreich ist es, wenn auch Mitarbeiter die Texte gegenlesen.
Bei Bildern treten häufiger Probleme auf. Sie werden beispielsweise mit ungeeigneten Pixelmaßen oder unnötig großen Dateigrößen hochgeladen. Das kann die Gestaltung beeinträchtigen und die Ladezeit der Website erhöhen.
Größere Schwierigkeiten sehe ich allerdings häufig bei der Suchmaschinenoptimierung und bei rechtlich relevanten Inhalten wie Impressum und Datenschutzerklärung.
Gerade Impressum und Datenschutzerklärung werden teilweise über Jahre unverändert weiterverwendet. Eine regelmäßige Überprüfung ist deshalb sinnvoll – insbesondere wenn sich das Unternehmen, die Website, eingesetzte Dienste oder die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert haben.
Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre vorhandene Website noch sinnvoll überarbeitet werden kann oder ob ein Neuaufbau die bessere Lösung ist? Gerne schaue ich mir Ihre bestehende Website an und bespreche mit Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.
Wenn Sie aus Gauting oder der Umgebung kommen, können wir uns gerne auch persönlich zusammensetzen. Kontaktieren Sie mich vorzugsweise per E-Mail und schicken Sie mir die Adresse Ihrer Website. Für eine erste Einschätzung benötige ich noch keine Zugangsdaten.
ChatGPT genutzt für Lektorat und Korrektorat dieses Artikels.